Kulturelle Ökosystemdienstleistungen

Organisationsform
Forschungsprojekt

Übergeordnete Organisation
Georg August Universität Göttingen

Aktiv in

  • ganz Berlin

Schwerpunkte

  • Umweltvorsorge sowie den Umwelt- und Naturschutz
  • Verbindung der verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit
  • verstärkte Beteiligung im Stadtentwicklungsprozess

Ziele

Ziel des Projektes ist die Heraushebung von Einstellungen und Werten der Berliner Bevölkerung für die Berliner Kulturlandschaft. Ist Schönheit der Landschaft für die Bevölkerung in der Berliner Kulturlandschaft wichtig oder deren Erholungs- und Tourismuswert? Und wie wichtig sind Funktionen für Bildung, soziale Beziehungen oder Inspiration? Mit verschiedenen Methoden können qualitative und quantitative (auch monetäre) Informationen zu Meinungen und Präferenzen der Bevölkerung für die Stadt-und Landschaftsplanung bereitgestellt werden. Unterschiede zwischen Berliner Bezirken, beziehungsweise dem Interesse der Bewohner in der Stadtmitte im Kontrast zu denen am Stadtrand wird besonders hervorgerufen. So könnten sich Projekte in der Stadtplanung Berlins auf konkrete, räumliche Präferenzen für bestimmte Landschaftseigenschaften beziehen. Damit können soziale und ökologische Ziele der Nachhaltigkeit verbunden und Berlins Kulturwirtschaft mit Nachhaltigkeit eng verknüpft werden.

Methoden

In unserer Studie werden wir qualitative, quantitative und monetäre Methoden verwenden. Das beinhaltet: Experten-Interviews in Stadtplanung und –Entwicklung (z.B. Senatsverwaltung, Landesforstamt, Stiftung Naturschutz Berlin, Berlin Tegel Projekt etc.) und problemzentrierte Leitfadeninterviews mit Personen, die in und mit Natur- und Kulturlandschaften arbeiten. Außerdem führen wir große (quantitative) Erhebungen durch bei denen wir BerlinerInnen in vier ausgewählten Bezirken über die Wichtigkeit der Natur- und Kulturlandschaften in Berlin befragen. Dabei werden den Befragten hypothetische Naturangebote vorgestellt (mittels Choice Experiment). Maraja Riechers wird dabei bei ausgewählten Haushalten klingeln und um Teilnahme bitten. Wir hoffen dabei auf rege Beteiligung der ausgewählten Haushalte. Denn indem wir aufzeichnen, welche Angebote die Befragten bevorzugen, können wir bestimmen, wie ein "ideales" Angebot ausschauen könnte. Ihre Meinung zählt.

Erfolge

Das Projekt ist ein Promotionsprojekt (Beginn: Oktober 2012). Die ersten theoretischen Ergebnisse sind vorhanden und werden veröffentlichungsfähig gemacht. Die qualitativen Interviews beginnen im Mai 2013.

Ehrenamtliche Mitarbeit möglich?

  • ja

Zielgruppen

  • ForscherInnen
  • Stadt- und LandschaftsplanerInnen

Kontakt

Frau Maraja Riechers
Grisebachstr. 6
37077 Göttingen

0551 - 3922359

mrieche@gwdg.de

http://www.uni-goettingen.de/de/74726.html

http://www.uni-goettingen.de/de/19014.html

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